17/01/2019

Wir bewegen uns schnell in eine Welt, in der autonome und elektrische Fahrzeuge die neue Normalität sind. Autotechnologie wird von Tag zu Tag interessanter. Hier ist eine Zusammenfassung der weltweit interessantesten Fahrzeuginnovationen des Jahres, von Notrufen bis zur intelligenten Sprachnavigation, für die Autos der Zukunft.


1. Alexa: Neuer, besser

In deinem Auto kannst du Alexa bitten, die Klimaanlage hochzuschalten oder dein Lieblingslied zu spielen – wenn du ein neueres Modell hast. Aber jetzt ist das Amazon Echo Auto erhältlich, womit Alexa auch in deiner alten Karre mit dabei sein kann.

Mit Amazon Echo Auto kannst du Alexa mit Anfragen überschütten, indem du das Gerät ganz einfach am Zigarettenanzünder anschließt. Ganz egal, welches Modell, jetzt kannst du Alexa bitten, deine Lieblingspodcasts abzuspielen, Navigationsrouten zu erstellen, die Nachrichten anzumachen und vieles mehr.


2. 
HEY Mercedes …

Amazon ist nicht das einzige Unternehmen, das sprachaktivierte Assistenten weiterentwickelt. Mercedes-Benz hat dieses Jahr ein sprachgesteuertes Dashboard in seiner A-Klasse eingeführt. Fahrer können einfach „Hey Mercedes“ sagen, damit das Auto auf Sprachanfragen reagiert.

3. what3words Sprachnavigation

Hast du schon mal frustriert das Navi angefaucht, weil es dich in die falsche Richtung geschickt hat? Sechs von zehn Kraftfahrern haben das schon gemacht, so befand eine Studie. Zum Glück hat Mercedes-Benz das Problem jetzt ausgemerzt und what3words integriert.

what3words Sprachnavigation ist eine der aufregendsten Funktionen des neues Mercedes-Benz Sprachassistenten. Es ist die erste Navigationstechnologie designt für Spracheingabe. Sie hilft Fahrern, einfacher und präziser zu navigieren, und das mit minimaler Fehlerrate.

Wie funktioniert es? what3words hat die Welt in ein Netz von 3 m x 3 m großen Quadraten aufgeteilt und jedem eine eindeutige Dreiwortadresse gegeben. Damit kann jeder Standort auf der ganzen Welt mit nur drei Worten genau angegeben werden. Zum Beispiel findet man das Brandenburger Tor in Berlin bei ///auch.berühmter.abbildbar.

Da Mercedes-Benz der erste Automobilhersteller war, der what3words integriert hat, können Fahrer seiner neuen Modelle jetzt in drei Worten zu jedem Ziel navigieren.

Dank ihrer Einfachheit und Präzision erspart einem diese Technologie die üblichen Frustrationen, die Sprachnavigation auslösen können – von Wegbeschreibungen zum falschen Ziel vom Navi bis hin zu Schwierigkeiten bei der Eingabe der richtigen Adresse. Mit what3words gehören die fehlerhafte Eingabe eines mehrfach vorhandenen Straßennamens, falsch buchstabierte Adressen oder inkorrekte Postleitzahlen der Vergangenheit an.

Weil das System sehr viel genauer ist als die Postleitzahlen, kann man zu einem beliebigen Ziel gelangen, ohne das richtige Gebäude oder den richtigen Eingang erst suchen zu müssen. Das ist besonders nützlich, wenn man in ländlichen Gegenden unterwegs ist.

„Die Welt verbindet Milliarden von Geräten innerhalb kürzester Zeit miteinander und mit dem Internet“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. „Aber manchmal neigen wir dazu, die einfachsten und wohl wichtigsten Verbindungen zu vergessen: Menschen und Orte. Die Idee gefällt uns. Und wir haben ihre erstaunliche Navigationstechnologie in unsere neue Mercedes-Benz A-Klasse integriert, die wir gerade ganz passend bei ///connects.drove.safety vorgestellt haben.“

Erfahre hier mehr über die what3words Sprachnavigation.


4. 
Autonomes Fahren

Dem autonomen Fahren gehört die Zukunft – eine Zukunft, die jetzt näher ist als je zuvor. Zum Glück wird das Fahren in einer überfüllten Stadt während der Hauptverkehrszeit oder im Urlaub, wenn die Autobahn total verstopft ist, dann nicht immer so schmerzhaft.

Tesla hat mit seinen autonomen Technologien das Tempo vorgegeben. Die Enhanced Autopilot-Hardware ist jetzt in allen Modellen eingebaut. Sie bietet Fahrspurzentrierung, adaptive Geschwindigkeitsregelung, Selbstparken und die Möglichkeit, Spuren automatisch zu wechseln, ohne dass der Fahrer steuern muss. Mehr dazu unten!


5. 
Staupilot

Traditionellere Autohersteller wollen mit Tesla Schritt halten. Die neueren Modelle von Nissan verfügen über ProPilot, der Spurhalteassistenz, adaptive Geschwindigkeitsregelung und Staupilot kombiniert. Letzterer übernimmt die Aufgabe, in langsamem Verkehr zu fahren. Wenn der Staupilot eingeschaltet ist, muss man lediglich die Augen aufhalten, damit man die Kontrolle wieder übernehmen kann, wenn man vom System dazu aufgefordert wird. Man kann den Staupiloten aktivieren, indem man auf die ProPilot-Taste am Lenkrad tippt.


6. 
Vorausschauender Tempomat

Der vorausschauende Tempomat verwendet Sensoren und Navigationsdaten, um das Tempo des Fahrzeugs an das anzupassen, was vor einem liegt. Wenn man für eine scharfe Kurve zu schnell fährt, zeigt das System über die Infotainment-Anzeige die Geschwindigkeit an, auf die verlangsamt werden sollte.

Obwohl Fahrer immer noch aufmerksam sein müssen, ist dies ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zum völlig autonomen Fahren.


7. 
Blind-Spot-Monitoring

Das Überwachen von toten Winkeln ist eines der nützlichsten Fahrerassistenzprodukte, die in den letzten Jahren in Fahrzeugsysteme integriert wurde. Diese Technik besteht aus einem Radarsensor, der den Fahrer informiert, wenn ein Fahrzeug im toten Winkel auftaucht. So wechselt man nicht im falschen Moment die Spur.


8. 
Kabellos laden

Immer mehr Autohersteller fügen ihrer Innenausstattung kabellose Ladepads zu. Batterie fast leer? Dann leg dein Handy einfach auf das Pad und es lädt während der Fahrt. Besonders nützlich, wenn man ein volles Auto und eine lange Reise vor sich hat.


9. 
Fernzugriff

„Habe ich das Auto abgeschlossen? Oder vielleicht habe ich die Scheinwerfer angelassen … Erinnerst du dich?“

Vor solchen Sorgen kann einen die Auto-Fernsteuerung, wenn man auf einer Party ist oder wach im Bett liegt. Bei einigen Modellen kann man per App den Status der Türen und Leuchten des Wagens checken.

Mit dem elektrischen Volkswagen kann man sogar per Fernzugriff die Heizung anstellen und das Auto abtauen, sodass es an den eisigen Wintermorgen einsatzbereit ist, wenn man losfahren will.

Das Tesla Model 3 hat überhaupt keinen Schlüssel – nur eine App. Das ist besonders für Lieferungen nach Hause nützlich. Anstatt eine Lieferung zu verpassen, können die Besitzer jetzt Kuriere anweisen, Pakete in den Kofferraum ihres Teslas zu legen. Dazu wird die Smartphone-App verwendet, um die Heckklappe aus der Ferne zu öffnen. Sobald das Paket eingelegt ist, kann man den Kofferraum wieder absperren, um das Paket sicher für später aufzubewahren.


10. Gekühlte Sitze

Es ist ein heißer Sommertag. Der Himmel ist hellblau, aber die Autositze sind kochend heiß! Glücklicherweise werden gekühlte Sitze immer häufiger. Man muss kein Luxusauto mehr kaufen, um sie zu genießen. Jeep, Ford, Hyundai, Chevrolet und Lexus bieten alle Modelle mit gekühlten Sitzen zu erschwinglichen Preisen an.


11. Gewärmtes Lenkrad

Gekühlte Sitze sind ein Luxus im Sommer, geheizte Lenkräder eher etwas für den Winter.

Damit kann man sich von kalten, schmerzenden Händen an eiskalten Wintermorgen verabschieden!


12. 
Vorausschauende Wartung

Die vorausschauende Wartung sorgt dafür, dass Automobilhersteller Probleme vorhersehen, bevor sie auftreten. Ein Beispiel für diese Technologie ist Michelins Reifenüberwachungsdienst. Kunden von Michelin bekommen damit Echtzeit-Leistungsanalysen und Verschleißdaten anhand von gesammelten Daten geliefert.

Eine weitere großartige Technik ist das Genie Car Genie von der britischen Automobile Association, das sich an Autos und Strecken anschließt. Die App gibt Fahrern Zugriff auf ihre Kraftstoffkosten und den Zustand der Autobatterie. Wenn ein Fehler entdeckt wird, bekommt der Fahrer eine Push-Benachrichtigung. In diesem Video kann man sehen, wie es funktioniert.


13. 
Farbige Heads-Up-Displays

Heads-Up-Displays (HUDs) projizieren Informationen in die Sichtlinie, ohne dass man den Blick von der Straße nehmen muss.

Anstatt auf das Armaturenbrett zu blicken, können Fahrer die wichtigsten Informationen ihres Autos an einem weniger ablenkenden, sichereren Ort sehen. Die neuesten Versionen verfügen über Farbdisplays und können klare Navigationsrichtungen sowie die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs angeben.

Nur wenige Automobilhersteller bieten diese Ausstattung standardmäßig an. Im Moment ist es eine Zusatzfunktion – zu einem Preis. Im BMW 318i SE kostet es 920 Euro.

Ein Pop-Up-Display kann man in den meisten Mini-Modellen bekommen, einschließlich des Mini Hatchback und des Clubman.
 

14. Notrufe

Ford und Vodafone testen eine Technologie, die Fahrer auf bevorstehende Zwischenfälle aufmerksam macht und ihnen erklärt, wie sie einen reibungsloseren Weg für Rettungsdienste durch den Verkehr schaffen können. Diese Technologie heißt „eCall Plus“ und baut auf dem aktuellen eCall-System auf, das Notfalldienste automatisch alarmiert, wenn ein Auto in einen schweren Unfall verwickelt ist.

Diese Technik wird Auto-Infotainmentsysteme verwenden, um Fahrer vor Zwischenfällen bis zu 800 Metern im Voraus zu warnen. Fahrer werden auch darüber informiert, dass sich Rettungsdienste nähern, und werden angewiesen, auf eine bestimmte Straßenseite zu wechseln.

Das erspart Rettungsfahrzeugen, sich zwischen Fahrzeugen durchschlängeln zu müssen, die auf die falsche Seite ausgewichen sind. Und im Notfall, wenn jede Sekunde zählt, könnte diese Technologie lebensrettend sein.


15. 
Autos als Abo

Einige Autohersteller experimentieren mit Abonnementmodellen, die Elemente des Leasings, des Mietens und des Besitzes eines Neuwagens kombinieren.

Im Wesentlichen zahlt man einem Hersteller eine monatliche Gebühr, um je nach Bedarf Modelle der gesamten Flotte benutzen zu können. Mehrere Automobilhersteller haben mit der Einführung des Konzepts begonnen, darunter Mercedes-Benz, Porsche, Cadillac, Volvo und BMW.

„Access by BMW“ ist das Abonnementservice-Pilotprogramm, das im US-amerikanischen Nashville läuft. Das Programm kostet 2.000 US-Dollar (1.768 Euro) pro Monat und bietet Kunden Zugang zu Fahrzeugen wie der 4er- oder 5er-Reihe und dem X5 sowie dem M2. Die Abonnementgebühr deckt die Kosten für Versicherung, Wartung und Pannenhilfe ab.

Benutzer können Fahrzeuge über die Access-App von BMW bestellen. Das Programm wird von Händlern vor Ort unterstützt. BMW hat allerdings nicht bekannt gegeben, wann es das Programm über Nashville hinaus erweitern wird.


16. 
Ladestationen für elektrische Autos

Da wir uns auf eine Zukunft hinbewegen, in der Elektrofahrzeuge die Norm sind, wird die Geschwindigkeit, mit der wir sie aufladen können, immer wichtiger. Forscher der North Carolina State University haben einen vielversprechenden Prototyp für ein Ladegerät für Elektrofahrzeuge entwickelt, das zehnmal kleiner und 60 Prozent effizienter ist als die bisher existierenden.

Es wird als Mittelspannungs-Schnellladegerät (medium voltage fast charger, MVFC) bezeichnet. Das Team arbeitet jetzt an einer Version, die mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden kann.


17. 
Teslas neueste Updates

Tesla hat seine Software Anfang Oktober aktualisiert, was bedeutet, dass glückliche Fahrer Ziele per Fernzugriff an das Navigationssystem ihres Fahrzeugs senden können. Neuere Modelle können jetzt auch Videos speichern, die mit der Frontkamera des Fahrzeugs aufgenommen wurden.

Noch aufregender sind die neuen Autopilot-Funktionen von Tesla, beispielsweise die Möglichkeit, dass Fahrerassistenzsysteme Spurwechsel empfehlen, Übergänge zwischen Autobahnen navigieren und Ausfahrten nehmen können – natürlich mit Fahrerüberwachung.