27/02/2019

„Hay más tiempo que vida”, meint der Taxifahrer. Es gibt mehr Zeit als Leben.

Mexiko begrüßte uns mit endlos vielen „Buen Dia”-Wünschen und freundlichen Gesichtern. Der Taxifahrer hatte sogar so viel Spaß daran, uns seine Heimatstadt vorzustellen, dass ihn selbst mehrere Runden um die Blöcke, bis unser Hotel gefunden war, nicht aus der Ruhe brachten.

Noch besser: Ihm gelangt es, uns – drei vom Jetlag geplagte Londoner – um 5 Uhr morgens nach zwölf Stunden Flug mit mexikanischen Sprichwörtern und einer spontanen Tour der Umgebung in Stimmung zu bringen.

Da what3words gerade seinen Südamerika-Launch vorbereitet, waren wir – Ivan, Maddie und Michelle – für einige Tage in Mexiko-City, um mit der Kreativagentur La Sociedad vor Ort eine Werbekampagne zu entwickeln. Die Stadt war für alle von uns komplett neu. Ausgerüstet mit Maddies leicht rostigem Spanisch machten wir uns also auf den Weg, um erstens zu arbeiten, zweitens auch ein paar Tacos zu essen und dann noch eine Runde Kultur mitzunehmen.

Mexiko-City ist eine dynamische und bunte Stadt mit Straßenmusikanten und Mariachi-Gruppen an jeder Ecke. Sie ist auch extrem groß, voll und oft chaotisch. Spezifische Treffpunkte zu vereinbaren, ist schwierig. Umso einfacher verläuft man sich dafür. Die meisten Straßen sind zudem nach einigen wenigen bekannten Persönlichkeiten benannt, was das Ganze noch verwirrender macht. Die Namen „Juarez” und „Chapultepec” tauchen für Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten immer wieder auf. Wenig verwunderlich dann, dass man manchmal in der falschen „Calle Juarez” und viele Staustunden entfernt von der richtigen „Calle Juarez” endet.

Findige Einheimische verlassen sich auf die Nutzung von Sehenswürdigkeiten und Beschreibungen, was für Ortsunkundige kompliziert und oft schwer nachzuvollziehen ist. Und selbst Einheimische haben Probleme damit, Adressen anzugeben. Ein Mitarbeiter unserer Werbeagentur erzählte uns zum Beispiel, dass sein Vater nur sehr ungern Leute zu sich einlädt – denn dies erfordere eine aus zwölf Schritten bestehende Wegbeschreibung. Und selbst dann müsse er seine Gäste oft an einer nahegelegenen Obstplantage aufsammeln.

Da wir auf Geschäftsreise waren, hatten wir keine Zeit zu verlieren und uns entsprechend vorbereitet. Das erste Meeting war im Büro der Agentur, deren Dreiwortadresse wir bekommen hatten. Mit der Cabify-App, in die man Dreiwortadressen eingeben kann, waren wir also schnell am Ziel. Auch danach nutzten wir für jeden Treffpunkt oder unsere Filmlocations immer Dreiwortadressen, sodass uns nie Zeit mit Sucherei verloren ging. Selbst Sightseeing-Tipps bekamen wir mit den entsprechenden Dreiwortadressen geliefert.

Auch die Dreiwortadresse unseres Hotels speicherten wir auf unsere Handys, nachdem einer aus unserer Gruppe auf einem morgendlichen Spaziergang den Straßennamen des Hotels vergaß und dann leicht panisch und unfreiwillig unser Viertel „besichtigte”.

Mit der praktischen Integration von what3words in das Systems von Cabify konnten wir unsere Ziele einfach als Dreiwortadressen eingeben, und dank des tollen Teams vor Ort konnten wir alles pünktlich erledigen. Bzw. noch besser: Es blieb sogar noch Freizeit, um Mexiko-City zu erkunden!

Dabei haben wir uns dann ganz bewusst treiben lassen und Umwege genossen, denn wir hatten die Muße und wussten außerdem, dass wir immer wieder schnell zurückfinden würden. Besonders beeindruckend auf unserer Sightseeing-Tour: das Nationalmuseum für Anthropologie sowie Schloss Chapultepec mit seinen wunderbaren Buntglasfenstern. Und, fast am wichtigsten, wir testeten natürlich auch einige der unzähligen Tacos-Stände in der Stadt und genossen Mexikos großartige Küche.

Sollte bei euch bald ein Mexiko-Trip auf der Agenda stehen, hier unsere Tipps für Foodies:
Tacos El Güero, Adresse (zum Zeitpunkt unserer Reise): ///hierher.kommende.steigt
Retaurant El Tizoncito in Zona Condesa, Adresse: ///abgestimmten.anregen.freude (und das ist definitiv noch an Ort und Stelle!).

Wir haben in Mexiko sowohl die englische als auch die spanische what3words-Version genutzt. Darüber hinaus ist die App in 24 weiteren Sprachen erhältlich. Jetzt ausprobieren!