Identifizierung von Katastrophengebieten mit what3words und dem philippinischen Roten Kreuz

Das philippinische Rote Kreuz leistet überall auf den Philippinen wesentliche Unterstützung und Hilfe im Katastrophenfall, beispielsweise bei schweren Überschwemmungen und Wirbelstürmen.

Das Operations Center bietet den Teams, die im Herzen der Krisengebiete tätig sind, rund um die Uhr (24/7) einen Kontroll- und Koordinationsservice. Das Operations Center ist für das Entsenden, die Mobilisierung und das Tracking von Personen und Fahrzeugen in diesen Gebieten verantwortlich.

Wenn es um die Identifizierung eines präzisen Ortes geht, besteht auf den Philippinen bereits das Problem, dass das Adresssystem unzureichend ist. In ländlichen Gebieten ist das noch wesentlich schlimmer, denn dort beschreiben die Menschen einen Ort normalerweise durch markante Dinge, die in der Nähe liegen.

In Katastrophengebieten funktioniert ein Adresssystem auf der Grundlage von Beschreibungen jedoch einfach nicht. Gebäude sind eventuell eingestürzt, Straßen wurden weggespült und Straßenschilder zerstört. Außerdem sind die Kommunikationsverbindungen wahrscheinlich beschädigt, so dass es sehr schwer ist, Standortdaten über das Internet mitzuteilen.

In diesen Notsituationen verwendet das philippinische Rote Kreuz what3words, um eine zuverlässigere und präzisere Adresslösung bereitstellen zu können. Mit einer 3-Wörter-Adresse können die am Boden tätigen Mitarbeiter effektiv kommunizieren, wo Hilfe benötigt wird, und zwar mündlich oder einfach durch eine SMS.

Das Operations Center kann dann schneller und effizienter für die Koordination von zusätzlicher Unterstützung an diesem Ort sorgen beziehungsweise Rettungssanitäter oder Such- und Rettungsteams senden.

Das what3words-System funktioniert auch offline, was bedeutet, dass die Teams ihren Standort auch ohne eine Datenverbindung mitteilen können. Und da viele Unterstützungsfahrzeuge kein GPS-Satellitennavigationsgerät haben, wird durch die Verwendung von 3-Wörter-Adressen auch sichergestellt, dass die Fahrer trotzdem wissen, wohin sie zu fahren haben. „what3words ist für uns zu einem grundlegenden Tool geworden, das uns dabei hilft, Katastrophengebiete schnell zu identifizieren und die Rettungsteams zu koordinieren“, sagte Richard Juico Gordon, Vorsitzender des philippinischen Roten Kreuzes. „Beispielsweise hat es sich während des Super-Wirbelsturms Haima im Oktober 2016 für unsere Katastrophenhilfe als entscheidend erwiesen.“

Außer um schneller am Einsatzort zu sein, verwendet das Team des Roten Kreuzes 3-Wörter-Adressen auch dazu, Informationen zu wichtigen Gebäuden in der Region zu speichern – beispielsweise von Schulen, Krankenhäusern und Evakuierungszentren. In zukünftigen Katastrophensituationen werden sich diese Daten als äußerst wertvoll erweisen, da sie dafür sorgen, dass die Einsatzteams ihren Einsatzort schon vorher kennen.

Da 3-Wörter-Adressen unveränderbar und einzigartig sind, sind sie jederzeit ohne Verwechslungen zu finden. Der Service what3words steht in dreizehn Sprachen zur Verfügung und wird von Einzelpersonen, Lieferunternehmen, Navigationstools, Regierungen, Logistikunternehmen, Reiseführern und Nichtregierungsorganisationen verwendet. Außerdem liefert er Standortinformationen für UN-ASIGN, die App zur Katastrophenmeldung der UN.

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