Tasmanischer Notfalldienst nutzt what3words für Rettung einer verletzten Wanderin | what3words
10/06/2020

Der tasmanische Rettungsdienst nutzt die innovative Lokalisierungstechnologie what3words, damit Anrufer der australischen Notfallnummer 000 ihren genauen Standort oder den eines Notfalls in ihrer Nähe einfach, präzise und mit nur drei Wörtern mitteilen können.

Notfälle können überall passieren – ob ein Unfall auf einer unmarkierten Route oder ein Vorfall außerhalb eines spezifischen Eingangs eines Sportstadions. In solch kritischen Situationen ist es entscheidend, genau identifizieren zu können, wo Hilfe benötigt wird, um Einsatzkräfte schnell an Ort und Stelle zu bringen. Genau das ist allerdings für Anrufer in Not fast unmöglich, wenn sie an einem Ort Hilfe benötigen, der gar keine bzw. nur eine Adresse hat, die den Standort nicht präzise genug beschreibt, oder wenn sie nicht in der Nähe eines bekannten Orientierungspunkts sind.

Genau das passierte einer Touristin, die das Nordende der zwischen Tasmanien und dem australischen Festland gelegenen Flinders Island erkundete und sich dabei auf der windigen Höhe einer Klippe verletzte. Ihre beiden Begleiter waren 30 Minuten lang unterwegs, bis sie Empfang auf ihren Handys hatten, um einen Krankenwagen zu rufen, hatten dann aber Probleme damit, ihren genauen Standort zu beschreiben.

Und hier kam what3words ins Spiel, denn das Personal in der Leitstelle des tasmanischen Notfalldienstes weiß, wie man 000-Anrufern dabei hilft, ihren Standort mit Hilfe einer Dreiwortadresse zu übermitteln: Der Mitarbeiter schickte einfach eine SMS mit einem Link zu findme.w3w.au, bat die Anrufer darauf zu klicken und dann die drei Wörter zu sagen, die auf dem Bildschirm erschienen.

what3words hat jedem 3 m x 3 m großen Quadrat auf der Welt eine einmalige Kombination von drei Wörtern zugeteilt: eine sogenannte Dreiwortadresse, mit der jeder präzise Ort mithilfe von nur drei Wörtern ganz einfach übermittelt werden kann. Der tasmanische Notfalldienst konnte in dem Fall der Wanderin ihren Standort mit der Dreiwortadresse punktgenau lokalisieren und eine Einheit schnell an Ort und Stelle schicken. In Großbritannien haben viele Rettungsdienste die what3words-App in die Geräte ihrer Teammitglieder integriert, damit Kräfte vor Ort und Ersthelfer damit effizient zu jedem 3 m x 3 m großen Quadrat navigieren können.

Die Rettung der Touristin auf Flinders Island war das erste Mal, dass what3words in einer erfolgreichen Rettungsoperation in Australien genutzt wurde. Der tasmanische Notfalldienst promotet die kostenlose what3words-App nun, damit Anrufer der 000-Notfallnummer ihren genauen Standort in Notfällen einfach kommunizieren und den Einsatzkräften dabei helfen können, wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen und damit vielleicht sogar Leben zu retten. Die what3words-App kann für iOS und Android heruntergeladen werden und funktioniert auch offline, was in abgelegenen Gegenden Tasmaniens ohne verlässliche Netzabdeckung, wie dem bei Wanderern und Campern beliebten Südwesten, besonders hilfreich ist.

„Jeden Monat haben Hunderttausende Menschen überall auf der Welt Probleme damit, in Notfällen Rettungsdiensten ihren Standort mitzuteilen. Das führt dazu, dass beim Versuch, Leben zu retten, entscheidende Minuten, manchmal Stunden, verloren gehen. Daher freuen wir uns sehr über dieses erste australische Beispiel für die Nutzung einer Dreiwortadresse, um Notfallkräften zu helfen, und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem tasmanischen Notfalldienst beim Einsatz neuer Technologien wie unserer, die Leben retten können“, so what3words Mitgründer und CEO Chris Sheldrick.

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