Heißer, schneller und direkt nach Hause: So lösen 3-Wörter-Adressen das Problem der Pizzalieferung

Auf der Karibikinsel Sint Maarten sind Pizzalieferungen alles andere als einfach. Zu den alltäglichen Problemen der Domino’s-Lieferfahrer gehören steile Straßen voller Schlaglöcher, aggressive Hunde, die sich auf die Pizza und auch den Fahrer stürzen wollen, sintflutartige Tropenstürme und der berüchtigte Verkehr auf Sint Maarten. Und wenn die Lieferfahrer diese Hindernisse bewältigt haben und im Viertel des Kunden angekommen sind, wartet die größte Herausforderung: das richtige Haus zu finden. https://vimeo.com/220048533

„Die Adressen zu finden ist ganz klar unsere größte Herausforderung“

John Caputo ist der Franchisenehmer von Domino’s Pizza auf Sint Maarten und ein Fachmann für das chaotische Adresssystem der Insel. Es ist kein Wunder, dass sich seine Fahrer abkämpfen, die Kunden zu finden ‒ die Nummerierung der Häuser geht häufig nicht auf die Position an der Straße, sondern auf die Reihenfolge ihrer Erbauung zurück. Noch dazu sind viele Gebäude in diverse Wohneinheiten aufgeteilt, ohne Beschilderung, um Besucher zur richtigen Haustür zu führen.

Um das Chaos perfekt zu machen, hat die örtliche Verwaltung nach dem Hurrican Louise 1995 beschlossen, das Problem zu lösen, indem man die Häuser umnummeriert. Eigentlich logisch. Doch einige Anwohner weigern sich, ihre neue Nummer zu akzeptieren, und nutzen weiterhin die alte. Viele Häuser sind noch mit beiden Hausnummern gekennzeichnet.

Über die Straßennamen gibt es vor Ort ebenfalls Streitigkeiten, und viele Straßenschilder sind kaputt. Und sogar dort, wo die Beschilderung in Ordnung ist, sorgen Straßen mit ähnlichen Namen, die nah beieinander liegen, weiterhin für Verwirrung. Im Viertel Suckergarden sind beispielsweise alle Straßen nach Kakteenarten benannt.

„Hungrige Kunden sind ärgerliche Kunden“

Bisher behelfen sich Johns Fahrer damit, dass sie die Kunden anrufen, wenn sie das Viertel erreicht haben, und sich dann direkte Anweisungen geben lassen, wobei Tankstellen, Schulen und sogar Mangobäume als Orientierungspunkte dienen. Das erhöht die Telefonkosten, verschwendet Zeit und bedeutet häufig mehrere Anrufe, die den Tagesablauf des Kunden stören. Wie die Fahrer oft sagen, sind „hungrige Kunden auch ärgerliche Kunden“. Und wenn sie dann zu spät kommen, nachdem sie das Haus mit viel Mühe gefunden haben, bekommen sie auch noch den Ärger der Kunden ab. Das wirkt sich sowohl auf ihre Arbeitsmoral als auch auf ihre Trinkgelder aus. Die Fahrer schaffen auch weniger Auslieferungen pro Schicht, was letztendlich weniger Lohn bedeutet.

Verspätete Lieferungen wirken sich auch schwerwiegend auf den Arbeitsablauf aus und schränken die Verfügbarkeit der Fahrer ein, denn man kann nicht vorhersagen, wann sie zurückkehren werden, um die nächste Lieferung auszuführen. Sogar im Laden beeinträchtigt schlechte Adressierung die Produktivität. Der Großteil der Bestellungen erfolgt telefonisch, und man verschwendet Zeit mit dem Notieren komplizierter Zusatzinformationen zur Adresse, statt die nächste Bestellung aufzunehmen oder die Pizza vorzubereiten. Da so viel auf dem Spiel steht, hat es sich John zu seiner persönlichen Aufgabe gemacht, das Adressierungsproblem zu lösen.

„Ich habe alles versucht, um die Häuser schneller zu finden“

Johns Mission zur Adressierung dauert schon unglaubliche 24 Jahre an, seit der Eröffnung seiner ersten Domino’s-Filiale auf der Insel. Da er ehrgeizig und innovativ ist, erstellte er die erste Karte der Insel auf Straßenebene. Er fuhr auf seinem Motorroller umher, zückte sein Notizbuch und fragte die Menschen auf der Straße nach den Namen der einzelnen Straßen.

Die Karte hing in seinem Geschäft und erwies sich als so nützlich, dass sogar die Fahrer der örtlichen Rettungsdienste auf dem Weg zu Notfällen bei Domino’s anhielten, um den Weg auf der Karte anzusehen. Eine weitere Idee bestand darin, dass John LED-Lichter an seine Kunden verteilte. Sie sollten die Fahrer zur richtigen Tür führen. Theoretisch funktionierte das, aber in der Praxis hing es zu stark davon ab, dass die Kunden nach dem Bestellen auch daran dachten, das Licht einzuschalten. John ließ sich jedoch nicht abschrecken und verfolgte bald eine neue Idee, von der er im Lokalradio gehört hatte: what3words.

„Deine 3 Wörter für eine heißere und noch köstlichere Pizza“

Bei what3words handelt es sich um ein globales Adresssystem. Die Welt wurde in 57 Billionen Quadrate von 3 m x 3 m aufgeteilt, und jedem dieser Quadrate wurde eine einmalige 3-Wörter-Adresse zugeordnet. Der Eingang von Johns Hauptgeschäft befindet sich z. B. bei ///slinging.incriminate.bravado. Das bedeutet, dass jetzt jedes Haus auf Sint Maarten ebenso wie jeder Strandstuhl über eine zuverlässige und präzise Adresse für die Pizzalieferung verfügt, die die Fahrer jedes Mal sofort finden.

John wandte sich schnell an what3words, um eine Partnerschaft zu beginnen. Seit diesem Zeitpunkt gibt es auf sxm.what3words.com eine eigene Karte, die Johns Kunden helfen soll, ihre 3-Wörter-Adresse zu finden. Die Karte zeigt immer die Insel, damit man die Adressen sogar noch einfacher findet. Die Kunden erfahren über Online-Banner, Radiospots, gedruckte Flyer, Aufkleber und Pizzagutscheine davon.

„Wir alle wollen uns verbessern“

Sint Maarten ist eine einzigartige Insel, aber Johns Lieferprobleme haben auch viele andere Geschäftsinhaber weltweit. Sogar in London, einer der Städte mit den besten Adressensystem weltweit, können 3-Wörter-Adressen die Liefereffizienz deutlich steigern. 3-Wörter-Adressen werden auch auf der ganzen Welt verwendet, um Menschen schneller und effektiver zu erreichen, sie leiten Kuriere, Postmitarbeiter und sogar Rettungsdienste zu genauen Standorten.

 

„Ich weiß, dass andere Märkte die 3-Wörter-Adressen übernehmen werden, das versteht sich einfach von selbst. Wir alle wollen uns verbessern, und wenn jede Lieferung nur ein paar Minuten schneller geht, ist das für das Geschäft ein großer Unterschied.“

John Caputo   Die Lieferexperten von Domino’s legen allein in den USA jede Woche über zehn Millionen Meilen zurück, und sie liefern weltweit jeden Tag eine Million Pizzen. Bei Zahlen dieser Größenordnung ist es klar, dass der Erfolg der 3-Wörter-Adressen auf der Insel Sint Maarten einen weitreichenden Effekt für die Lieferdienste auf der ganzen Welt haben könnte. Behalten Sie das im Auge.

Weitere Informationen zur Nutzung von what3words für Lieferungen, Logistik und E-Commerce

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