25/03/2022

Mit der Integration von Dreiwortadressen in seine Systemlösung zur Koordination von Rettungseinsätzen bietet rescuetrack eine einfache Möglichkeit für die exakte Lokalisierung von Notrufenden. Die Ortsangaben von what3words unterstützen eine schnelle und effiziente Koordination von Rettungseinsätzen und eignen sich insbesondere für eine einfache Kommunikation von genauen Standorten zwischen Leitstelle und Rettungskräften.

rescuetrack ist ein Hard- und Softwareanbieter für die Optimierung von Rettungseinsätzen. Als integrierte Systemlösung begleitet rescuetrack den gesamten Rettungseinsatz: auf der Leitstelle, in der Wache, im Rettungsfahrzeug oder -hubschrauber bis hin zur Klinik. Alle haben so zu jedem Zeitpunkt alle relevanten Informationen. 

rescuetrack bietet ab sofort auch die Funktion von what3words an: Das Adresssystem ermöglicht eine netzunabhängige sowie exakte Lokalisierung des Notrufenden. Neben den Ortungsfunktionen mit AML-Daten und SMS-Ortung von rescuetrack, wodurch die Positionsdaten des Anrufers noch vor Gesprächsannahme dem Disponenten angezeigt werden, steht durch die Integration von what3words nun eine weitere Möglichkeit der Anruferlokalisierung zur Verfügung. Über 70 % der Einsatzleitsysteme in Deutschland – sowie einige Notrufzentralen in der Schweiz – sind direkt mit rescuetrack verbunden und haben so ab sofort die Möglichkeit, den genauen Standort des Notrufenden mit einer Dreiwortadresse zu lokalisieren. Eine präzise Ortsbestimmung des Anrufers ermöglicht Disponenten in Leitstellen eine schnelle und effiziente Koordination von Rettungseinsätzen. Dreiwortadressen eignen sich insbesondere für eine einfache Kommunikation von genauen Standorten zwischen Leitstelle und Rettungskräften.

Mit drei Wörtern zum Unfallort

Chris Sheldrick, CEO und Mitbegründer von what3words, erklärt: „Jeder Notrufende kann jetzt mit drei Wörtern seinen genauen Standort mitteilen – egal, ob sich die Person in der Stadt, in den Bergen, auf dem Meer oder mitten im Wald befindet. Wir freuen uns daher sehr über die Kooperation mit rescuetrack: Mit what3words wissen die Einsatzkräfte genau, wo sie die Hilfesuchenden finden.

what3words hat die Welt in ein Raster von 3 x 3 m großen Quadraten aufgeteilt und jedem Quadrat eine einzigartige Kombination von drei Wörtern zugeordnet. So ist zum Beispiel ///aufsatz.solange.mütze die Dreiwortadresse des Gipfels der Zugspitze. Die kostenlose App kann sowohl für iOS– als auch für Android-Geräte heruntergeladen werden und funktioniert auch offline, was ideal für die Nutzung in Gebieten mit unzuverlässiger Datenverbindung ist, wie z. B. an Stränden, in Waldgebieten und auf Campingplätzen. what3words kann auch über die Online-Karte auf what3words.com genutzt werden. Die Technologie ist inzwischen in 50 Sprachen verfügbar.

Jede Minute zählt

Wer den Notruf wählt, ist in der Regel auf schnelle Hilfe angewiesen. Eine Datenauswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass insbesondere Notrufende im Osten Deutschlands warten müssen – 25 Minuten und länger. Optimal sind fünf bis zwölf Minuten. Dabei hat das IW ausschließlich die Fahrzeit der Rettungswagen bewertet. Die Dispositionszeit, also die Zeit zwischen Eingang des Notrufs und der Alarmierung des Rettungswagens, wurde nicht mit eingerechnet. 

what3words wird von Tausenden Notdiensten in Großbritannien, den USA, Deutschland, Kanada, Australien und Südafrika bereits genutzt. Notfall- und Nichtregierungsorganisationen wie die Vereinten Nationen arbeiten mit der Technologie, um Menschen in Not zu lokalisieren und Hilfe zu leisten, wo sie gerade benötigt wird. In Deutschland nutzen mehr als 40 Leitstellen Dreiwortadressen. Lokale Behörden in Westdeutschland und Bayern verwendeten die Technologie im Rahmen ihrer Einsatzpläne für die jüngsten Hochwasserkatastrophen.

Marcel Beck führt aus: „rescuetrack hat immer die Perspektive seiner Anwender im Blick. Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Zeitfaktor bei einem Notruf zu reduzieren und alle Beteiligten effektiv zu vernetzen. rescuetrack ist eine herstellerunabhängige und offene Plattform, die viele verschiedene Systeme integriert und verbindet. Seit Kurzem haben wir auch die what3words-Funktion integriert und bieten damit eine weitere Möglichkeit, Notrufende schneller zu finden.“ 

rescuetrack ist täglich bei über 25.000 Einsätzen daran beteiligt, Hilfe so schnell wie möglich an den Einsatzort zu bringen und Einsätze effektiv zu koordinieren.